Es war die Stunde des Second Screen: der Superbowl-Blackout

Super Bowl

Der Stromausfall bei dem amerikanischen Superbowl war für die findigen Werber ein Trittbrett um ihre Werbebotschaften loszuwerden und auch bereits davor, war das Social Web ein Multiplikator. Zwar ist der Showdown des amerikanischen Superbowl stets ein wichtigster Bereich für die Werbeindustrie. Doch sind eigentlich die Fernsehspots der wichtigste Werbeplatz, doch dank einer Panne war es diesmal Twitter.

Die Geschichte begann damit das die Veranstalter nicht in der Lage waren einen Stromausfall der peinlicherweise eingetreten war in den Griff zu bekommen für ganze 30 Minuten. Das war die Stunde der Social-Media-Abteilungen von einigen Konzernen und füllten die Lücke ganz gewitzt mit Botschaften im Netz.

“Ein paar LEDs benötigt … wir können welche senden …“

So twitterte die Social-Media-Abteilung der Drogeriekette Walgreens ganz amüsiert: „Wir führen Kerzen (We do carry candles). Auch Tide, der Waschmittelhersteller twitterte mit den Worten „Wir können zwar den Blackout nicht beseitigen, aber ihre Flecken“ (übersetzt). Audi war ganz frech und platzierte eine Breitseite gegen Mercedes Benz. Der Grund, die Stuttgarter hatten für viel Geld das Superdome mit ihrem Namen versehen. Audi twitterte „Wir senden gerade ein paar LED Lampen zum @mbusa Superdrome. (Anmerkung: @ambusa ist der Twitteraccount von Mercedes in den USA).

Der Blackout – der am meisten kommentierte Twittermoment

Die Verantwortlichen der Marken nutzten so ganz intelligent das Phänomen des „Second Screen“. Denn vor dem Fernseher saßen Millionen von Twitterusern und kommentierten fleißig dieses Superevent. In dem Moment, als der Strom ausfiel, war das der wohl am meisten kommentierte Moment des Spiels, denn erreichte 231.500 Tweets pro Minute. Das war dem offiziellen Twitterblog zu entnehmen.

Es wurde zudem von einem Marketingprofessor ausgesagt, das dieses ein Beispiel des neuen Marketings ist, denn hier würden die Dinge so schnell passieren, dass die Marken in Echtzeit reagieren können auf ihre Umwelt. Weiterhin wurde erwähnt, dass es neu ist, ganz unabhängig vom Blackout, dass die Marken auch auf die Werbung von anderen verwiesen, wie beispielsweise der Soda-Hersteller Sodastream, der nach der Werbung des Wasseranreichers Mio getweetet hat „@makeitmio ist köstlich in SodaStream! Probieren Sie es beizeiten. (Übersetzt)

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